Ausstellung in China, Zusage Contemporary Art Ruhr, Kooperationen mit Zollverein.mittendrin & Atelierstipendium

Das innerhalb von nicht einmal 4 Monaten so viele Dinge gleichzeitig passieren können,  hat nun auch mich ein wenig überrumpelt. 2018 ist nicht einmal halb herum und ich habe bereits eine lange Reihe an neuen Veränderungen und Ankündigungen, die ich hier kurz vorstellen möchte. 

In Oriart Museum in Xiamen, China wird derzeit meine Serie M4 (Carzinoma) ausgestellt. Lingjie Gong, der mit mir gemeinsam an der Folkwang Universität der Künste studiert hat ist hier maßgeblich für Organisation und Hängung verantwortlich gewesen. Danke!  Leider kann ich selbst nicht in China sein – doch ich bin gespannt auf die Reaktionen. Lingjie hat zudem insgesamt meine fotografische Arbeit dort vorgestellt. Diese Ausstellung vereint mehrere fotografische Positionen aus Deutschland in einer Ausstellung in China, – ein Stück weit auch, um zu Untersuchen wie sich die fotografische Herangehensweise insgesamt unterscheidet, oder wie unterschiedlich, kulturell geprägte Bildserien wahrgenommen werden.

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Dann gibt es zu berichten, dass ich dieses Jahr Anfang Juni bei der Media Art C.A.R. als Ausstellerin eine Fläche bekommen habe! Was gezeigt wird, möchte ich so genau natürlich noch nicht verraten,... es wird jedoch einen regionalen Bezug haben zu Essen und indirekt auch zum Zollverein Gelände, auf dem die C.A.R. stattfindet. 

Vor wenigen Tagen  durfte in meiner 2. Funktion als Kunstvermittlerin bei der Erst-Nutzung der neu gestalteten Halle 10 auf dem Zollvereingelände für zollverein.mittendrin 3 Tage lang LAND-Art / Ton-Workshops anleiten. Dies war nur ein kleiner Anfang – das nächste Projekt ist bereits in Vorbereitung und bezieht sich explizit auf die Gegend rund um das Zechengelände, hat einen Bezug zu Gegenwart & Vergangenheit und wird Jugendliche zwischen 15-18 Jahren ansprechen sich mit ihrer unmittelbaren Umgebung fotografisch auseinander zu setzen. 

Und das Beste zum Schloss – also wirklich zum Schloss. Für ein Jahr habe ich nun ein Atelierstipendium erhalten für einen Atelierraum im Schloss Styrum in Mühlheim. Ein riesiger Raum, mit fast genauso großer Terrasse, steht mir nun zum Fotografieren und Arbeiten zur Verfügung. Diese ungewohnt große Umgebung eröffnet ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven – zudem lerne ich ein neues Stück Ruhrgebiet eingehender kennen. Gestern war ich Gast bei einer Filmvorführung eines 1998 veröffentlichten Film (WDR, Rainer Komers) über den Stadtteil Mühlheim-Sytrum. Wie der Zufall so will, sind wir nun Ateliernachbarn. 

Mal sehen, was der Verlauf dieses Jahres weiterhin bereit hält. Einiges weiß ich schon, kann es aber noch nicht verraten. Es wird auf jeden Fall weiterhin viel zutun sein und es bleibt nicht aus, dass mein Informationsfluss manchmal ein wenig ins Stocken gerät. Auf bald!